Bild- und Videoberichte von Extremwetterereignissen unserer Mitglieder und Leser
#54
Es begann alles ganz normal, Dominik und ich trafen uns in Wien und fuhren Richtung Wr. Neustadt um Mathias von der Arbeit etwas außerhalb der Stadt ab zu holen. Schon am Weg dort hin fiel uns eine ständig intensiver werdende Schauerzelle auf, die auch bald erste Blitze produzierte, weswegen wir beschlossen diese zu besichtigen.

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Sofort erkannten wir, dass es sich hier nicht um einen normalen gewittrigen Schauer handelt, sondern um eine entstehende Superzelle, die eine immer schönere Wallcloud ausprägte.

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Wir versuchten vor der Zelle zu bleiben und die Frcatus Fetzen hingen sehr tief und wurden Turbulent nach oben gezogen. Es wurde zwar zu diesem Zeitpunkt keine Funnelcloud gesichtet, aber zu diesem Zeitpunkt bestand akute Gefahr.

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Danach mussten wir weiter um dran zu bleiben. Wenige hundert Meter neben uns der Hagelsturm, bis zu 2cm große Körner wurden gemeldet, und ober uns die stark rotierende Wallcloud. Kein Ort an dem sich Stormchaser wohlfühlen.

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Gruselige Stimmungen in den Städten, die auf unserem Weg lagen.

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Ein Panorama von dem Unwetter, bevor es von der eindeutig klassischen Superzelle zu einer vermeintlichen HP Superzelle mutierte.

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Denn in weiterer Folge wickelte sich der Niederschlag eindeutig um die Mesozyklone.

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Jedoch wie üblich für eine HP Superzelle, schnitt sie sich dadurch die Zufuhr an energiereicher Luft selbst ab und starb binnen kurzer Zeit. und zog als abgeschwächter Regenschauer weiter.

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Somit beschlossen wir weiter zu fahren und plötzlich bemerkten wir die nächste wachsende Wallcloud. Wir positionierten uns an einer günstigen Stelle und ließen uns überrollen. Folgende Bilderserie zeigt wie gut wir positioniert waren.

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Danach zog die Zelle rasch weiter und wir beschlossen in Steiermark weiter zu fahren. Als wir schon heim fahren wollten, flammte plötzlich zum Dritten mal an diesem Tag eine markante Gewitterzelle auf und zum ersten Mal konnte ich einen Blitz freihändig erwischen.

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Danach wurde es dunkel, die Unwetter verclusterten und schwächten sich somit immer mehr ab. Nachts Chasen birgt immer ein gewisses Risiko mit sich, was wir nicht eingehen wollten und somit ging es dann nach Hause, nach einem über 10 stündigen Chasing.

Einen ausführlicheren Bericht inklusive Analyse zu diesem Ereignis gibt es auf Forces of Nature zum nachlesen.

Ein Video zu diesem gewitterreichen Tag gibt es am Youtube Channel zu sehen.
Werner, Patrick, Thomas Schweinzer findet das super