Bild- und Videoberichte von Extremwetterereignissen unserer Mitglieder und Leser
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Am 29. Juni 2014 war es wiedermal so weit und die Stormchaser rückten aus.
Zuerst deuteten die Wetterkarten eine massive Squalline aus Westen kommenden an, die Entlang der Donau über Niederösterreich rollen sollte. Jedoch verpuffte die lagernde Energie sehr schnell, worauf ich später eingehen werde, weswegen sich nur weiter östlich kräftigere Gewitter bildeten. Wir waren im Raum Wr. Neustadt und weiter östlich unterwegs.

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Als wir einen schönen Aussichtspunkt gefunden haben, konnte man erste Dynamische Ansätze feststellen und eine Organisation der Zelle erahnen.

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Wir verfolgten die Zelle weiter und sie organisierte sich immer wieder neu, jedoch fehlte es an Energie und einerseits war der Regenschauer zu hochbasig und reichte nur bis knapp 10km Höhe, was nicht einmal für Blitze reichte. In weiterer Folge änderte sich das jedoch.
Denn der vermeintliche Regenschauer verstärkte sich enorm und bildete eine schöne Mesozyklnoe aus

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und brachte schon bald darauf erste Schäden in Form von Überflutungen mit sich.

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Nach einem kurzen Fotostopp jagden wir die nun vermeintliche Superzelle bis nach Nickelsdorf zur Ungarischen Grenze.

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Wo wir sie dann letztenendes leider Aufgeben mussten, da wir im Ausland keinerlei Radardaten zur Verfügung hatten und Blindes chasen sehr gefährlich sein kann!
Dafür konnten unsere Ungarischen Kollegen die sich verstärkende Superzelle im HP Status abfangen und eine atemberaubende Aufnahme der Superzelle machen.

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Wir fuhren dann noch ein wenig durch den Regen und somit war unser Chasing nach einem spannenden Nachmittag beendet.

Einen ausführlicheren Bericht mit Video und Analyse gibt es auf Forces of Nature zum nachlesen.
Gerald, Patrick findet das super